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HIFI-Lexikon

Alles Wissenswerte zur Technik

Alles Wissenswerte zur Technik

Audiokabel

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Dies ist die allgemeine Bezeichnung für die Verbindungskabel z.B. zwischen CD Spieler und Verstärker. Häufig werden Audiokabel auch Cinchkabel oder NF-Kabel genannt.

Diese Kabel übertragen für jeden Kanal separat das analoge Musiksignal. Da das Musiksignal an dieser Stelle der Anlage sehr schwach und empfindlich ist, muss das Kabel besonders beschaffen sein. Insbesondere eine gute Abschirmung die auch als Rückleiter verwendet wird. Eine noch bessere Übertragung garantieren symmetrische oder sogar doppelsymmetrische Konstruktionen.

Profi-Wissen über Audio Kabel finden Sie hier

Phasenprüfung

Phase

Die Phase gibt den zeitlichen Verlauf einer Schwingung an und wird in Winkelgrad gemessen. 360° entsprechen einer ganzen Schwingungen, 180° einer halben, usw.

Im Rahmen einer vollen 360° Schwingung wird also die komplette Wellenlänge einmal durchlaufen. Wird eine Frequenz von zwei Lautsprechern abgestrahlt, so entscheidet ihre Phasenlage zueinander, ob das Gesamtsignal verstärkt, gedämpft oder gar komplett ausgelöscht wird. Letzteres passiert bei einer Phasendifferenz von 180°, da dort ein Wellenberg mit einem Wellental zusammenfällt, man spricht dann auch von destruktiver Interferenz. Zwischen 0° und 180° sind alle möglichen Verstärkungs- und Abschwächungs-Überlagerungen möglich.

Weitere Infos zur Vorgehensweise der Phasenprüfung finden Sie hier

Netzfilter

Netzleiste
Eine Verbesserung des Störspannungsabstandes durch vorgeschaltete Netzfilter führt zu deutlich hörbaren Klangverbesserungen.

Die Filter bewirken, dass die Störung jeweils in Richtung der Störquelle reflektiert werden. Mit Netzfiltern verbundene HiFi Geräte werden somit durch Netzstörungen weniger beeinflußt. Neben der meßtechnischen Filterdimensionierung beschäftigen wir uns in vielen Hörsitzungen auch mit den klanglichen Einflüssen der Filterbausteine.

Weitere Infos zu Netzfiltern finden Sie hier

Produktübersicht Netzfilter

Plattenspieler

Die Auswahl eines Tonabnehmers für einen Vinyl-Plattenspieler ist für denjenigen, der sich in dieser Welt nicht auskennt, nicht unbedingt einfach.

Die technischen Datenblätter von Tonabnehmern sind in der Regel reich an vielen Informationen, die beim ersten Lesen verwirrend sein könnten.

Die folgenden Zeilen sollen Ihnen helfen, die unterschiedlichen Eigenschaften von Tonabnehmern zu verstehen, um Ihnen die Auswahl zu erleichtern. Im zweiten Teil werden die verschiedenen messbaren Spezifikationen von Tonabnehmern besprochen, zunächst um sie einfach zu definieren, aber auch um zu erklären, wie sie sowohl das Hören als auch die Abstimmung des Tonabnehmers mit den anderen Bauteilen des Plattenspielers sich gegenseitig beeinflussen.

Wir, Hifi Müller-Team, stehen Ihnen selbstverständlich zur Verfügung um Ihnen bei Ihrer Suche, nach Ihren Wünschen und Vorgaben, das passende zu finden.

Die Aufgabe des Tonabnehmers besteht darin, die Bewegung der Abtastnadel, die sich entlang der Rille der Schallplatte bewegt, in ein elektrisches Signal umzuwandeln. Dieses Signal wird dann vor-verstärkt und nach einer bestimmten Entzerrungskurve bearbeitet, um es in seinen ursprünglichen Klang zurückzuversetzen. Die technischen Eigenschaften eines Tonabnehmers sowie sein “mechanischer” Aufbau sind die ersten Elemente, die vor dem Kauf zu berücksichtigen sind. Dann muss man die Art der Platten, für die er bestimmt ist, die Befestigungsschnittstelle, die Art des Generators und die Abtastnadel sind alles Kriterien, die die Wahl eines Tonabnehmers leiten, noch bevor man seine messbare Leistung betrachtet.

Die Antworten auf die folgenden Fragen erlauben es daher, eine erste Auswahl zu treffen und die Wahl auf die für seine Bedürfnisse geeigneten Tonabnehmers zu lenken.

Es gibt drei Arten von Schallplatten, die auf einem Vinyl-Plattenspieler abgespielt werden können:

Vinyl-Schallplatten (LPs) 33 U/min und 45 U/min in Stereo,

Schallplatten (LPs) 33 U/min und 45 U/min in Mono

78 U/min Schallplatten für Grammophone.

Diese drei Scheibentypen benötigen jeweils einen spezifischen Tonabnehmer-Typ, der an ihre besonderen Eigenschaften angepasst ist. Die Art der Schallplatte, die Sie abspielen möchten, ist daher das erste Kriterium für die Auswahl eines Tonabnehmers.

Die 78 U/min-Schallplatten wurden in der Regel aus „Schellack“ hergestellt, einem tierischen Harz (das von einem Insekt aus Südostasien abgesondert wird), das mit Schieferpulver und Wachs vermischt wurde. Dieses sehr zerbrechliche Material erforderte die Gravur einer sehr breiten Rille (etwa 4-mal so breit wie bei einer Schallplatte). Das Auslesen einer 78 U/min-Scheibe erfordert daher einen Abnehmer mit einer geeigneten Nadel, die einen größeren Durchmesser hat.

Die ersten Vinylplatten erschienen in den frühen 1950er Jahren und boten einen mono Klang, wobei die Pressung nur Variationen auf der Querachse aufwies. Die Tiefe und Breite der Nut sind konstant. Auf diese Weise gepresste Vinylscheiben sollten nur mit einem Tonabnehmer mit einem sphärischen/konischen Diamanten abgespielt werden. Wenn eine Mono-Schallplatte mit einem Stereo-Tonabnehmer wiedergegeben wird, wird das Signal in der Regel auf beiden Kanälen nicht exakt gleich wiedergegeben. Dies liegt an den Unzulänglichkeiten der Pressung (Übersprechen, Rauschen, Phasenfehler, Spurfehler, Anti-Skating und Verzerrungen), für die einen Stereo-Tonabnehmer. Die Differenz zwischen den Kanälen erzeugt ein instabiles Klangbild und leichte Verzerrungen. Mit einem Mono-Tonabnehmer treten diese Probleme nicht auf, da der Tonabnehmer nur ein Signal erzeugt, das er dann an jeden der beiden Kanäle des Verstärkers weiterleitet. Eine Monozelle bietet somit den Vorteil eines wesentlich energiereicheren und stabileren Klangbildes mit einem satteren Klang.

Die ersten Vinyl-Schallplatten in Stereo erschienen erst ganz am Ende der 1950er Jahre und kamen erst Mitte der 1960er Jahre richtig in Fahrt. Während die Rille von Mono-Schallplatten nur seitliche Schwingungen mit einer konstanten Breite aufweist, zeigt die Rille von Stereo-Schallplatten auch Variationen in der Breite, die die Lateralisierung des Klangs widerspiegeln. Um den Stereoeffekt effektiv nutzen zu können, ist daher ein Tonabnehmer erforderlich, der in der Lage ist, die Informationen aus den beiden Kanälen die auf jeder Flanke der Rille aufgenommen werden  zu dissoziieren.

Es gibt drei verschiedene Schnittstellen für die Montage eines Tonabnehmers an einem Tonarm, die jeweils einem Typ von Tonarm entsprechen. Die Auswahl des Tonabnehmers muss daher in Abhängigkeit vom Arm des Plattenspielers und dessen Befestigungsart erfolgen.

  • P-Mount-Schnittstelle (auch T4P genannt)

Dieser Standard war bis 1985 bei Plattenspielern der Einstiegsklasse und bei einigen audiophilen Modellen mit Tangentialarmen recht verbreitet.

  • 1/2″-Schnittstelle

Bei dieser sehr häufigen Montageart wird die Zelle mit 2 Schrauben an einer Zellenhalterschale (SME-Standard) oder direkt am einteilig geformten Arm gehalten. Der Name dieser Schnittstelle leitet sich direkt vom Abstand zwischen den beiden Schrauben ab, der einen halben Zoll bzw. 12,7 mm beträgt. ½”-Standardzellen haben überstehende Anschlussstifte auf der Rückseite. Sie müssen mit den aus dem Arm kommenden Anschlusskabeln verbunden werden.

  • Ortofon/SME-Schnittstelle

Diese Schnittstelle, die den Kontakt zwischen Arm und Zelle optimiert, ist bei DJ-Plattenspielern weit verbreitet und wurde durch den Erfolg des beliebten Technics SL1200 MKII Plattenspielers populär. DJs bevorzugen im Allgemeinen “Concorde”-förmige Zellen, die eine einfachere Verfolgung der Rille im Dunkeln ermöglicht. Ein Tonabnehmer mit Ortofon/SME-Schnittstelle wird ohne Tonkopfträger (Headshell) direkt auf den Arm montiert und mit einem Bajonett-Verschluss gesichert

Ein Tonabnehmer ist ein elektromagnetischer Miniaturgenerator (Magnete + Spulen), der die Schwingungen, der die Bewegungen in Kontakt mit der Rille aufnimmt und diese in elektrischen Strom umwandelt.

Es gibt zwei Arten von Phonozellen: Modelle mit beweglichem Magneten und Modelle mit beweglicher Spule. Jeder Typ hat Vor- und Nachteile.

Bei einem MC-Tonabnehmer sind beide Spulen am oberen Ende des Nadelträgers befestigt. Sie bewegen sich im Luftspalt eines feststehenden Permanentmagneten, wenn der Abtastnadel schwingt. Um die mobilen Teile nicht zu beschweren, sind diese Spulen viel kleiner als bei einem Tonabnehmer mit bewegten Magneten. Dies wirkt sich direkt auf den Ausgangspegel und die Impedanz aus, die niedriger sind als bei einem MM-Tonabnehmer. MC-Tonabnehmer benötigen daher mehr Vorverstärkung, damit das Signal von einem Verstärker genutzt werden kann.

Andererseits bietet das geringere Gewicht der bewegten Teile eine feinere und genauere Führung, was zu einem breiteren Frequenzgang und einer detaillierteren Klangwiedergabe führt.

Der Nadelträger eines MM-Tonabnehmers ist mit einem Paar kleiner Dauermagnete ausgestattet, die an der Diamanten-Nadel gegenüberliegendem Ende positioniert und zwischen zwei Sätzen fester Spulen angeordnet sind. Die Baugruppe Magnet + Spule stellt einen Miniaturstromgenerator dar. Wenn die Magnete unter der Einwirkung von Schwingungen, die von der Abtastnadel über den Nadelträger übertragen werden, schwingen, induzieren sie einen winzigen elektrischen Strom in den Spulen. Dieses elektrische Ausgangssignal wird dann vorverstärkt (das ist dann die Aufgabe des Phono-Vorverstärkers), bevor es in die Verstärkerschaltung gelangt.

Der Hauptvorteil von Moving-Magnet-Tonabnehmern ist ihr hoher Ausgangspegel (zwischen 2 und 5 mV). Sie können daher mit den meisten auf dem Hifi-Markt befindlichen Phono-Vorverstärkern sowie mit den Vollverstärkern integrierten Phono-Vorverstärkern in Verbindung gebracht werden. Ihre Schwachpunkte sind ein teilweise eingeschränkter Frequenzgang und eine nicht perfekte Kanaltrennung.

Die Spitze des Tonabnehmers, umgangssprachlich “Diamant” genannt, ist der Teil, der direkt mit der Rille der Schallplatte in Kontakt steht. Seine Form bestimmt die Genauigkeit des Ablesens der auf der Scheibe eingravierten Mikroinformationen. Es gibt einige Arten von Diamanten: sphärische/konische Diamant, elliptischer Diamant, usw.

  • Sphärischer/konischer Diamant

Dies ist der kostengünstigste Diamanten-Typ und wird im Allgemeinen bei Plattenspielern der Einstiegsklasse verwendet. Seine konische Form und sein kugelförmiger Querschnitt sorgen für eine natürliche Platzierung in der Mitte der Rille. Das Abtasten ist jedoch weder besonders genau noch sehr detailliert, insbesondere bei hohen Frequenzen (kleinste Rillenschwingungen). Die kugelförmige/konische Spitze hat die kleinste Kontaktfläche mit der Rille, gleichmäßig verteilt in horizontaler und vertikaler Richtung. Diese Abtastnadel ist gut geeignet für Plattenspieler mit einem Tonarm, der keine Möglichkeit zur Einstellung des Anstellwinkels des Tonabnehmers bietet.

  • Elliptischer Diamant

Der elliptische Diamant hat einen größeren vorderen Radius als sein seitlicher Radius (seine Vorderfläche ist breit, seine Seitenfläche ist schmal). Die horizontale Kontaktfläche ist kleiner und die vertikale Kontaktfläche ist höher als bei einer sphärischen/konischen Spitze. Die gesamte Kontaktfläche des Diamanten mit der Rille ist ebenfalls größer, wodurch eine genauere Wiedergabe der eingravierten Informationen möglich ist. Die elliptische Abtastnadel hat einen breiteren Frequenzgang und eine geringere Verzerrung.

Die verschiedenen Diamanten-Schliffe:

von links: nackt konisch, nackt elliptisch, nackt Micro Ridge, nackt Shibata, gefasst konisch, gefasst elliptisch, gefasst hyperelliptisch

Tapedecks und Bandmaschinen

Die Verwendung von dem Magnetband für den Audiobereich wurde von Herrn Fritz Pfleumer im Jahre 1928 erfunden, so sollte dann das Magnetband in der Zukunft mehrere Anwendungen haben. Die erste wird eine Audioverwendung sein. Diese Erfindung wurde zunächst zur Aufnahme des Tons von Radiosendungen verwendet. In seinen Anfängen zeichnete das Magnetband analoge Daten auf Tonbandgeräten auf. Ein paar Jahre später kam die Compact Cassette und mit dem Aufkommen der Digitaltechnik wurde es möglich, digitale Informationen auf neuen Bandformaten wie dem Digital Audio Tape (DAT) aufzuzeichnen.

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